12. Visionen des Todes / Level of necessity
(Regie: Thomas J. Wright, Drehbuch: Matt Kiene & Joe Reinkemeyer, Länge: 45 min)

Zum zweiten Mal nach "Der unsichtbare Feind" steht Vanessa Damphousse im Vordergrund einer Geschichte.

Einsatz auf dem Planeten Daedalus: 150 Meter unter der Erde in einem Tunnelsystem. Das 46ste und das 58ste werden von Chigs gejagt. Über einem Durchgang zu einem tieferen Tunnel stoßen die Marines aufeinander. Als das 46ste nach unten will, sieht Vanessa plötzlich seltsame Farbspiele und weigert sich, weiter zu gehen. Kurz darauf wird das 46ste eine Ebene tiefer fast vollständig von einer Granate ausgelöscht.

Auf der Saratoga gibt es eine Untersuchung. Niemand kann sich Vanessas Verhalten erklären. Lubin, einziger Überlebender des 46sten, hält sie für feige. McQueen schließt den Fall mit dem Eintrag "anormale Intuition". Sein Bericht ruft den PSI-Experten Colonel Burke auf den Plan. 

 

Er befragt Vanessa und versucht, hinter ein Geheimnis zu kommen, an das sie selber nicht glaubt; hinter das Geheimnis hellseherischer Fähigkeiten. Die Tests, in denen Burke Vanessa immer mehr unter Druck setzt, schlagen aber fehl. Schließlich glaubt Burke, daß Vanessas Begabung nur zum Ausbruch kommt, wenn es um Leben und Tod geht.

Wenig später erhalten die Wild Cards - Dank Burke - den Auftrag, nach Daedalus zurückzukehren und 400 Meter unter der Oberfläche ein Munitionsdepot zu sprengen. Burke kommt als Beobachter mit, in der Hoffnung, Vanessas Visionen aufzeichnen zu können.

Im Einsatz ist diese unsicherer als je zuvor, weswegen Lubin die Führung übernimmt ... und getötet wird, als er durch eine Falltür klettern will. Damphousse weiß plötzlich instinktiv, daß noch jemand sterben wird!

Nach mehreren Zusammenstößen mit Chigs haben sie das Depot erreicht und legen ihre Sprengladungen. Als sie entdeckt werden und sich zurückziehen müssen, wird Colonel Burke tödlich getroffen und stirbt. Kurz darauf fliegt das Munitionsdepot in die Luft.

Nach ihrer Rückkehr auf die Saratoga schließt Vanessa die Aufzeichnungen ihrer Visionen in ihren Spind. Sie betet darum, daß sie lernt, die Dinge zu unterscheiden, die man ändern, und die man nicht ändern kann.

Interessante Details:

Für den Filmfan:

Kernige Dialoge:

Vanessa:

Wenn ich doch wenigstens wüßte, was ich tun soll, oder wie ich es auslösen kann. Ich will uns aber nicht immer aufhalten ... verstehen Sie?...uns in den Tod jagen.

Burke:

Sterben tut jeder, aber nicht jeder sieht es. Ich möchte sehen, was Sie seh’n.

Vanessa:

Das ist der Grund, weshalb wir hier sind. Nur Ihretwegen! Um Ihre Neugier zu befriedigen.

Eric Zerm

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