16. Feldpost / Dear Earth
(Regie: Winrich Kolbe, Drehbuch: Richard Whitley, Länge: 45 min)

Diese Folge nimmt den Nathan-Neill-Handlungsfaden aus "Der kleine Bruder" wieder auf. Darüber hinaus springt "Feldpost" zwischen verschiedenen kleinen Geschichten, die den Alltag auf der Saratoga zeigen, hin und her. Abgesehen von einem kurzen Einsatz spielt der Krieg hier nur eine untergeordnete Rolle.

Auf der Saratoga trifft Post ein. Paul Wang bekommt einen Flecken Gras aus einem Football-Stadion und Vanessa einen Brief von ihrem Freund. Nathan erhält ein Schreiben von zu Hause, aus dem hervorgeht, daß seine Eltern noch nichts von Neills Tod wissen, und Shane erfährt zu ihrem Schrecken, daß ihre Schwester beschlossen hat, ihren Nachwuchs "Marion" zu nennen. Sogar die In-Vitros Cooper Hawkes und McQueen bekommen Post. Aus politischen Gründen hat man beschlossen, einen Dokumentarfilm über In-Vitros im Marine Corps zu drehen.

Die "Dreharbeiten" zu diesem Film beginnen, als das 58ste den Auftrag erhält, ein Nachschublager der Chigs zu vernichten. Bei der Durchführung des Auftrages werden die Wild Cards von einem Angriff getroffen. Vanessa wird durch eine Granate geblendet. Auf der Saratoga zurück, wartet bereits ein Fernsehteam und will Hawkes als "erschöpften Marine" sehen, während es von der verwundeten Vanessa keine Notiz nimmt. Vanessa wird auf der Krankenstation behandelt.

Im Freizeitraum des Schiffes versucht Hawkes dem Fernsehteam, nicht ganz wahrheitsgemäß, ein möglichst positives Bild vom Corps vermitteln. McQueen berichtet weniger verblümt aus seinem Leben.

Unterdessen versucht Shane, ihre Schwester telefonisch zu erreichen. Mit einer "organisierten" Portion Erdbeeren mit Sahne besticht sie einen Kameraden in der langen Warteschlange und kann endlich telefonieren. Sie erreicht ihre Schwester gerade in dem Augenblick, als diese ihre Tochter zur Welt bringt. Shane ist sprachlos. In einem Brief nach Hause schreibt Shane ihrer Schwester schließlich, daß sie den Namen "Marion" akzeptiert. Auch Nathan schreibt nach Hause, damit seine Eltern endlich von Neills Tod erfahren.

Tage später ist der Dokumentarfilm über InVitros fertig. Es ist ein dröhnender Propagandastreifen, über den sich die Wild Cards köstlich amüsieren.

Interessante Details:

Für den Filmfan:

Kernige Dialoge:

Reporter:

Colonel McQueen, vielleicht erzählen Sie uns zu allererst ein positives Erlebnis aus Ihrer Zeit beim Militär.

McQueen:

Ich bin auf Lebenszeit... Ich denke, das ist positiv genug.

Eric Zerm

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