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Ich bin
allein,
genieße die Stille auf dem Aussichtsdeck,
denke nach,
hab die Szene vor Augen – zum x-ten Mal –
unser Training in der Schwerelosigkeitskammer.
Mein Aufprall sah schlimmer aus als er war ....
Die Sorge in seinen Augen und seine Umarmung überraschten mich.
Wie
sehr hatte ich mir diesen Augenblick gewünscht,
hoffend er möge nie zu Ende gehen,
und doch haben wir es uns verboten.
Unsere Annäherung,
verlegen lächelnd, überspielt
und uns zur Ordnung gerufen.
Ich
verstand und hatte irgendwie das Gefühl,
dass ihm seine Haltung sehr leid tat.
Jetzt
...
jetzt hier im Dunkel der Nacht ...
wäre es schön ....
Tyrus ...
im Gedanken sage ich tausend Mal deinen Namen ....
Sehe Dein Gesicht vor mir ....
Leise
öffnet sich die Tür – kaum hörbar.
Er kommt herein ... mein Vorgesetzter... die Liebe meines Lebens.
Hat er mich gesucht?
Er
sieht mich in der Dunkelheit stehen, zögert,
will nicht stören....
Bange
Minuten vergehen – ich muss handeln,
einen Schritt auf ihn zugehen,
sonst zieht er sich taktvoll zurück.
Nein! Bitte nicht! Bitte gehen sie nicht Colonel!
Unverwandt
schaut er mich an, scheint in meinen Augen zu lesen.
Dann überzieht ein warmer Ausdruck sein Gesicht.
Er ist für mich wie ein Stern in der Dunkelheit!
Noch
immer stehe ich wie angewurzelt – wie im Bann - da.
Unfähig mich zu bewegen.
„Lieutenant“, höre ich seine
rauhe Stimme.
Wie elektrisiert beginnt mein
innerliches Beben.
„Ty“, flüstere ich seinen Namen.
Er kommt näher, scheu lächelnd.
„Alles okay?“
„Ja ...nein... ich weiß
nicht... diese Gefühle...“
Was rede ich da – sonst immer
eine große Klappe.
Langsam, ganz langsam streckt er seine Hand aus,
legt sie mir sanft auf dem Arm.
„Man kann Gedanken teilen, Kelly...!“
Wie sanft er meinen Namen klingen lässt.
Ich lege tief berührt meine Hand auf die seine.
Sein Blick lässt mich nicht los.
„Ich bin froh..., dass du hier bist...“
„Ich auch, Kelly.“
Was
soll ich tun? Wartet er auf ein Zeichen von mir?
Was kann, was darf ich tun?
Ich
wünsche mir so sehr..., dass er mich einfach an sich zieht,
mich fest in seinen Armen hält...
Aber ... vielleicht wagt er es auch gar nicht mehr...
er ist zu sehr Offizier.
Nein! Das darf nicht sein!
Spürt er meine innere Aufruhr?
„Ich
brauche... ich möchte...“
Er nickt verständnisvoll.
„Ich brauche dich auch!“
Meine
Hände zittern, als sie behutsam seine Schultern berühren.
So als habe er nur darauf gewartet, macht er es mir leicht.
Er legt seine Arme ganz vorsichtig um mich.
Und ich... es ist, als öffne sich eine bisher fest verschlossene Tür.
Ich ziehe ihn an mich, umschlinge ihn, nicht gewillt ihn loszulassen,
ihn freizugeben.
Ich
spüre seinen Körper an mir, das Klopfen seines Herzens,
den Duft seiner Haare...
Die Empfindungen sind unbeschreiblich...
wie eine Ewigkeit!
Colonel
McQueen in meinen Armen!
Und ich geborgen in den seinen!
Das Universum, die Saratoga, das 58.
...
alles um mich herum unwichtig und Lichtjahre entfernt.
Wichtig ist nur noch der InVitro bei mir!
Ty
spricht kein einziges Wort, will es genauso genießen wie ich,
drückt mich noch fester an sich,
lässt mich vertrauensvoll seine Gefühle erleben.
Wie könnte ich jemals erklären... was dieser Mann für mich bedeutet?
Und
endlich habe ich auch den Mut, ihm zu sagen,
was ich so viele Male zu ihm... und nur zu ihm... sagen wollte.
„Ich liebe Dich.“ Ich wiederhole es, deutlich und klar.
Und Ty sieht mich an, beinahe ungläubig.
Mir
fehlen die Worte.
Ich kann ihm jetzt nicht all das sagen,
was meine Seele ihm mitteilen möchte.
Mein
Kopf sinkt an seine Schulter.
Nicht eine Sekunde lockert er seine liebevolle Umarmung.
Er ist ebenso wenig bereit wie ich, diese tiefe Verbindung zwischen uns zu lösen.
Was
für ein Schmerz würde es sein, wenn er es tut?
Ich muss ihn anschauen... und zucke im selben Moment zurück.
Ty... mein Ty?
Er
bemerkt mein Erschrecken, hält meinen Blick stand.
Ich sehe Tränen in seinen Augen schimmern... und verstehe sie.
Wieder lächelt er mich an... beruhigend und voller Zuversicht.
Und
ich weiß jetzt, bin mir ganz sicher, dass es diese Augenblicke,
einander so nah zu sein, immer, immer wieder geben wird!
Ich
werde dich immer wieder in den Armen halten dürfen...
und du mich...
Mein Ty... mein Stern in der Nacht!
gefunden von C. C. TaylorCopyright © 1999 Alle Rechte beim Autor. Nachdruck, aus Auszugsweise, Veröffentlichung oder Vervielfältigung jeglicher Natur ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors erlaubt.
Die Charaktere und Situationen der Serie "Space: Above
& Beyond" wurden von Glen Morgan und James Wong, Fox Broadcasting und Hard Eight
Productions kreiert und basieren auf ihren Ideen. Alle Handlungen in dieser Geschichte
sind frei erfunden und nur die Charaktere stimmen mit "Space: Above &
Beyond" von Glen Morgan und James Wong überein.
Erklärung: Diese Seite ist
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oder James Wong autorisiert. Copyright Verletzung ist in keinster Weise beabsichtigt !