Annäherungen
„Was habe ich hier nur verloren...??“
Gelangweilt ließ ich mich in die Hocke sinken. Meine Rüstung schabte mit einem unangenehmen Geräusch an der Wand des Grabens entlang und ich rechnete schon einmal zehn Minuten zu der Zeit dazu, die brauchen würde, um meinen Panzer zu säubern.
Vorausgesetzt natürlich, dass ich wieder lebendig von dieser stinkenden Menschenkolonie herunterkam.
Seit 96 Stunden mußte ich schon meinen Dienst an der vordersten Linie versehen und allein die Drogen in meinem Kreislauf hielten mich noch wach.
An der Wand lehnend begann ich schließlich mein MG zu säubern, zum fünften Mal in dieser Stunde.
Wenn die Menschen sich wenigsten blicken lassen würden!
In der Hoffnung, vielleicht doch irgendwo etwas Interessantes zu finden, stand ich wieder auf und sah mich um.
Ein Fehler.
Mit einer halben Drehung landete ich mit der Atemmaske voran wieder in dem Matsch des Schützengrabens und spürte, wie die Hammerheads der Menschen über uns hinwegflogen. Durch das Dröhnen ihrer Geschütze konnte ich das Schreien der getroffenen hören und die gebrüllten Befehle der Vorgesetzten. Ein Soldat neben mir brach unter dem Beschuß der Kampfflieger zusammen und fiel direkt auf mich.
„Götter helft mir!“ kreischte ich in Gedanken und versuchte panisch meinen toten Kumpan von mir herunterzubekommen.
Sein Blut begann über meinen Panzer zu fließen und meine Hände färbten sich grün.
Der Schwefelgestank der grünen Substanz begann langsam alle vernunftgesteuerten Denkvorgänge in mir auszuschalten und nur mein Training hinderte mich daran, einfach hysterisch zu werden.
Mit einer letzten großen Kraftanstrengung schaffte ich es den Toten endlich von mir herunterzubekommen und krabbelte so schnell und so weit wie möglich von ihm weg.
Direkt in das Kreuzfeuer der Hammerheads.
Rechts und links von mir schlugen die Projektile in den Boden ein und schutzsuchend rollte ich mich zusammen, versuchend, ein so kleines Ziel abzugeben wie irgend möglich. Durch meine Arme, die um meinen Kopf lagen, konnte ich die gleißenden Lichter der Menschenflieger sehen, als sie uns im Tiefflug angriffen und sich dann wieder entfernten. Endlich war mein Verstand wieder da und ich registrierte das Geräusch unserer Kampfflieger, die endlich die Verfolgung aufnahmen.
Mit spitzen Finger fischte ich mir mein Gewehr, dass ich neben der Leiche hatten fallen lassen und spürte, wie mit der Waffe auch die innere Ruhe zurückkehrte. Ich rappelte mich auf die Füße hoch und lief geduckt zu meinem Vorgesetzten, der noch immer an der Wand kauerte. Schweigend hörte er den Berichten der anderen Einheiten zu, gab schließlich selbst einen knappen Bericht ab und bestätigte.
„Die Menschen versuchen, die Gebäudegruppe am Strand zu sichern, Commander, greifen sie sich ihre Einheit und unterstützen sie die Basis.“
Der Angesprochene nickte knapp und sammelte seine Leute, zu denen auch ich gehörte. Hintereinander verließen wir den graben und näherten uns den Felsen, hinter denen der Strand lag. Unruhig sah ich mich immer wieder um. Die Hammerheads waren nirgends zu sehen, was aber noch lange nicht bedeutete, dass sie abgeschossen worden waren. Was mich jedoch noch mehr beunruhigte, war die Tatsache, dass man bisher noch keine Soldaten der Wapouchs gesehen hatte.
Das bedeutete nichts Gutes.
Mit entsicherten Gewehr kletterte ich weiter über die Felsen und hielt Ausschau nach
Marines.
Nichts.
Wir erreichten den höchsten Punkt des Weges und ich wußte auf einmal zu gut, wo die ganzen Wapouchs waren. Auch meine Kameraden sahen das unwahrscheinliche Aufgebot an Soldaten, die sich dort unten versammelt hatten.
Ich atmete tief durch, Das würde interessant werden. Wir zogen uns wieder ein Stück zurück und der Commander begann uns in zwei Gruppen aufzuteilen. Die eine sollte die Einheiten auf der Ostseite unterstützen, die anderen die auf der Südseite. Von Norden und Westen konnte man die Siedlung nicht erreichen, es sei denn, man wollte eine steile Felswand hinunterklettern oder sich mit den aggressiven Bewohnern des Meeres streiten. So blieben nur noch zwei Seiten, die allerdings vor Wapouchs nur so starrten.
„Die Götter stehen mal wieder auf Deiner Seite, Xatiche.“
Irritiert sah ich den Mann neben mir an. Was sollte daran so gut sein, wenn man anstatt über Felsen durch den Wald zu den Wapouchs vordringen mußte?
„Wasch‘ Dein Gehirn, Tarch. Oder laß Dir gleich ein neues den Als verpassen. Von Deinem Alten scheint nicht mehr sehr viel übrig zu sein.“ Zischte ich bissig und schloß zu meiner Gruppe auf. Tarch schnaubte nur noch und verschwand schließlich hinter den Felsen.
Der Wald bestand größtenteils aus überdimensionalen Farngewächsen und kleinen, breitgefächerten Bäumen und Büschen, also aus sehr viel Platz, um sich als Mensch zu verstecken. Die Sonne drang kaum durch das dichte Blätterdach. Wurzeln, niedriges Holz behinderten das Vorwärtskommen. Schließlich begann der Weg bergab zu führen und wir kamen noch langsamer voran. Die Rüstung zog unwahrscheinlich nach unten und ich verfluchte sie zum wer- weiß- wievielten Mal. Warum hatten die Wissenschaftler nicht etwas Kompakteres erfinden können, als sie den Auftrag für die Out- Of- Area Ausrüstung erhielten?
Langsam schlugen wir uns weiter einen Weg durch den Wald. Die riesigen Farnwedel klatschten gegen meinen Panzer und versperrten die eh schon durch den Helm eingeschränkte Sicht. Überall war Bewegung und kleine Tiere liefen umher.
Aufgescheuchte Vögel flohen.
„Hervorragend. Wir könnten genauso einen Funkspruch losschicken und uns vorher anmelden.“ Knurrte der junge Kerl neben mir leise.
„Halt die Klappe.“ Erwiderte ich genauso leise,“ oder Du endest als Munitionsdepot.“
„Du glaubst doch nicht, dass wir da unten wieder lebend herauskommen.“ Er blieb stehen und sah mich an. Er meinte es ernst.
Wütend stieß ich ihn mit meinem Gewehr an und trieb ihn weiter.
„Hör‘ zu, Kleiner, ich bin nicht hier, um mir Dein Gejammer anzuhören. Du hast Dich freiwillig gemeldet, also tu‘ wenigstens so, als ob etwas Mut und Verstand hättest, denn ich habe keine Lust, wegen Dir den Boden von unten zu sehen.“
„Behandel‘ mich nicht wie einen...“ preßte es wütend hervor.
„Bewegung!“
Weiter grummelnd trabte er vorwärts, stieß aus Unachtsamkeit jedoch gegen eine Wurzel und stolperte gegen einen Baum. Dieser Grünschnabel würde mit Sicherheit nicht mehr lange leben. Ich schüttelte nur den Kopf und ging an ihm vorbei. Er konnte genausogut dort liegenbleiben.
Ich stapfte weiter, als mich eine Bewegung im Augenwinkel stutzen ließ. Ich sprang zur Seite und verdrehte mir den Kopf. Die kleinen Äste des Baumes schwankten noch und ich konnte einen Schatten erkennen, der davonlief.
„Commander!“ fauchte ich und sprang in Richtung des Fliehenden, doch es war zu spät. Ich entsicherte mein Gewehr und lief vorsichtig weiter.
Da.
Blind feuerte ich in einen Strauch, doch nur ein Frettchen stob davon. Fehlanzeige.
Noch vorsichtiger streifte ich weiter durch das Gebüsch doch von dem Wesen war nichts mehr zu entdecken. Enttäuscht ließ ich mein MG sinken und kehrte schließlich zur Gruppe zurück.
„Was haben sie sich denn dabei gedacht, Xatiche?“ empfing mich der Gruppenführer. Drohend näherte er sich mir.
„Sir, ich hatte einen Menschen gesehen und...“ versuchte ich zu erklären.
„... und ich sehe auch was. Und zwar eine Vollidiotin.“ Beendete er den Satz mit leiser Stimme. „ Bewegen Sie ihren Hintern nach hinten und verhalten Sie sich ruhig. Sollte ich noch einen Laut vor der Beendigung dieser Mission von Ihnen hören, Xatiche, erhalten sie einen Freiflug zu den Menschen und zwar vor mir persönlich.“ Ruhig sah er mich an. „Verstanden?“
„Verstanden, Sir.“ sagte ich steif, während ich mir geistig wegen dieser Blödheit in meine Kehrseite biß. Verstimmt schloß ich mich hinten an die Gruppe an.
Ich sah mich immer wieder um, doch es war nicht mehr zu sehen. Wir waren der Siedlung inzwischen sehr nahe gekommen und die Anspannung stieg.
Wir verteilen uns und warteten dann versteckt auf den Befehl vorzurücken. Ich überprüfte noch einmal mein Gewehr und die Munition. Es fehlte nichts.
Zischend atmete ich aus und versuchte meine Nervosität zu unterdrücken. Von meinem Platz aus konnte ich das Geschehen innerhalb der Siedlung gut mitverfolgen. Die Wapouchs hatten sich verbarrikadiert, wo es nur ging und mit gemischten Gefühlen beobachtete ich eine Gruppe von Wapouchs, die das menschliche Gelände verließen und sich unserer Position näherten.
„Verdammt.“
Ich verdrehte meinen Hals, um mit dem Soldaten neben mir Blickkontakt herstellen zu können. Er hatte es auch gesehen und bestätigte. Da wir den Befehl hatte, zuerst ungesehen zu bleiben, zogen wir uns etwas zurück und warteten.
Doch kaum hatten wir wieder Stellung bezogen, bemerkte ich einen furchtbaren Gestank, der mir sehr bekannt vorkam. Alarmiert sah ich mich um, doch es war nichts zu sehen.
„Wundervoll.“ Ging es mir durch den Kopf, „jetzt leidest du schon an Wahnvorstellungen.“ Ich wandte meine Aufmerksamkeit wieder der Siedlung zu – als ein Stein gegen meinen Helm prallte.
Mit angelegtem Gewehr rollte ich mich herum und zielte in die Richtung, aus der ich as Geschoß vermutete.
Nichts. Nur Wald.
Irritiert stierte ich die sich langsam bewegenden Blätter an und zweifelte ernsthaft an meinem Verstand. Wer spielte da mit mir? Ein Geist oder ein übermütiger Mensch?
Ich erhob mich auf die Knie und schlich vorsichtig zu dem Gebüsch hinter mir.
„Verdammt noch mal, Xatiche, bleiben sie unten!“ brüllte fast zeitgleich der Gruppenführer in sein Interkom, aber ich wollte endlich wissen, wer hinter dem Schabernack steckte und ignorierte ihn. Ich sammelte statt dessen Kräfte und sprang dann plötzlich in die Büsche. Ein kleiner Körper floh und ich landete unsanft auf dem Boden. Alle Vorsicht vergessende, sprang ich auf und begann das Etwas zu verfolgen. Es war schnell, doch dann stolperte es und fiel zu Boden. Schnell griff ich danach und bekam es auch zu fassen. Doch was ich da schließlich gefangen hatte, war kein Mensch.
Zumindest war es dazu zu klein. Jedoch meinem Geruchssinn nach war es sehr wohl etwas Menschliches und es hatte auch diesen häßlichen Auswuchs in der Mitte seines Gesichtes. Zweifelnd sah ich es mir genauer an. Bis es auf einmal gegen meinen Brustpanzer zu treten begann und mich mit den unartikulierten Lauten der Menschen angurgelte.
Das war ein Menschenjunges!
Angewidert ließ ich es los und stieß es weg.
Verdammt. Die gefangenen Siedler konnten die Menschen allem Anschein schon befreien. Das Junge gehörte dazu, ich hatte es heute morgen, bevor wir aufgebrochen waren, noch bei der Gruppe gesehen. Ein vorlautes Kerlchen: hatte den Wächtern mehr Probleme bereitet, als einer der erwachsenen Wapouchs.
Ich warf dem Etwas vor mir einen Blick zu. Aber was nun machen? Laufenlassen konnte ich es nicht. Aber mitnehmen war auch schlecht. Kurz entschlossen lud ich mein MG durch und zielte auf ihn. Ob er jetzt starb oder später, war im Grunde egal.
Plötzlich brannten meine Hände fürchterlich und aufstöhnend ließ das Gewehr fallen. Eine Sekunde später stürmten fünf Marines auf mich zu. Zwei zielten direkt auf mich, während die anderen die Umgebung in Augenschein nahmen. Ohnmächtig vor Wut auf mich selbst ließ ich mich auf die Knie sinken. Was konnte ich denn jetzt noch falsch machen? Die Marines hatten nun einen offenen Kreis um mich gebildet und der Mensch, der neben mir stand, begann mit einem Messer vor meiner Maske herumzufuchteln. Doch auf das Gurgeln einer Frau hin steckte er es wieder weg.
Daraufhin entbrannte eine heiße Diskussion.
„Wahrscheinlich überlegen sie, ob sie mich aufhängen, erschießen, lynchen, oder einfach verhungern lassen sollen.“ Dachte ich sarkastisch, doch da wurde das unverständliche Geplapper plötzlich von dem Menschenjungen unterbrochen, das die ganze zeit über mich angestarrt hatte.
Ohne Anzeichen von Angst kam es auf mich zu und stieß die zurückhaltenden Hände der erwachsenen einfach weg. Ungeschickt ließ es sich vor mir nieder und sah mich schließlich nur noch mit größer werdenden Augen an. Ich hätte ihm jetzt ohne Probleme den Hals umdrehen können (was die großen Menschen ihrem Verhalten nach auch zu wissen schienen), doch irgend etwas blockierte auf einmal mein Verhalten.
Was machte diesen Menschen so furchtlos?
Verwirrte musterte ich das Wesen vor mir. In meinem Verstand läuteten sämtliche Alarmglocken, denn wahrscheinlich war es eine Falle, aber ich beachtete sie nicht. Zögernd streckte das Junge seine Hand aus und strich über meinen Brustpanzer mit der Erkennungsmarke. Dann ließ er die Hand wieder sinken und stand schließlich wieder auf. Mein verstand war noch immer blockiert und ich konnte weder sprechen noch handeln.
„Warte!“ krächzte ich schließlich. Mein Mund war trocken. Das Junge blieb auch tatsächlich stehen, obwohl es mich nur schwer hatte verstehen können. Ohne noch länger nachzudenken löste ich die kleine Erinnerung an meinen Mann von der Vorderseite meines Panzers und hielt es ihm hin. Mit größer werdenden Augen beobachtete es mich schweigend dabei und auch die anderen Menschen taten nichts mehr, um mich aufzuhalten.
Nach kurzem Überlegen kam es wieder einen Schritt näher und ergriff mein Geschenk. Kleine Falten bildeten sich über seinen Augen, als er das Metallstückchen in seiner Hand drehte. Schließlich steckte r es in eine Falte seiner Kleidung und zog ein anderes Stück dafür hervor, welches es mir entgegenhielt.
Es war ein sehr kleines Stückchen Silber, in das kunstvoll das Gesicht einer Menschenfrau gearbeitet worden war. Den Rand zierten Zeichen, Schriftzeichen vermutete ich und unter der Frau war ein Kreuz. Auf der Rückseite ware noch einmal Schriftzeichen, allerdings, wie auf der anderen Seite, unlesbar. Das Stück hing an einer feinen Kette, aus dem gleichen Material. Vorsichtig schloß ich die Finger um sein Geschenk und nickte, um mein Einverständnis zu signalisieren.
Das Junge jedoch fletschte die Zähne und versteckte sich anschließend hinter der braunhaarigen Frau, die zuvor den Mann zurückgehalten hatte.
„Was habe ich falsch gemacht?“ fragte ich mich irritiert. Ob er mein Nicken mißverstanden hatte? Ich sah noch einmal zu dem Jungen, das nun zu der Frau hoch sah. Und auch ihr die Zähne zeigt.
„Offensichtlich ein Zeichen für Zustimmung.“ wunderte ich mich. Sie waren schon seltsam. Die Wapouchs begannen sich wieder zu unterhalten, wobei sie mir immer wieder Blicke zuwarfen.
Urplötzlich hatte mich die Realität wieder eingeholt und mit Schuldgefühlen dachte ich an meine Einheit, die ich so viel Schande bereitet hatte. Irgendwo begann etwas zu piepsen und eine zweite Frau mit einer Hautfarbe, die an gebrannten Ton erinnerte, begann leise in ein Gerät zu sprechen.
Auch meine Nervosität kehrte zurück. Ich dachte an die Zeit vor dem Krieg zurück und wie ich meinen Mann kennengelernt hatte. Er war zu Anfang des Krieges getötet worden und die einzige Erinnerung an ihn hatte ich diesem Jungen gegeben.
Bereute ich es?
Nein.
Der Mann neben mir hielt mir auf einmal seine Waffe vor und hieß mich aufstehen. Langsam folgte ich der Anweisung. Ich versuchte mir meine Angst nicht anmerken zu lassen und wartete auf mein Urteil. Sie sahen mich abschätzend an. Einer der männlichen Wapouchs schnaubte auf einmal und richtete seine Waffe auf mich, doch die Frau (sie schien die Anführerin zu sein) fauchte ihn an, woraufhin er das MG auf den Boden warf und der Gruppe und auch mir den Rücken zudrehte. Auch die anderen Wapouchs begannen nun auf die Anführerin einzureden.
Mit ärgerlichem Gurgeln brachte sie sie wieder zum Schweigen und lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder auf mich.
Es war soweit
Doch sie senkten ihre Waffen und nachdem ich mich ebenfalls nicht rührte, stieß mich einer in Richtung Wald.
Sie ließen mich laufen?!
Erfreut und mißtrauisch ging ich langsam rückwärts auf den nächsten Baum zu. Sie bewegten sich immer noch nicht.
„Sie wollen mich wahrscheinlich töten, wenn ich mich umdrehe.“ Schoß es mir durch den Kopf. Neben dem Farn angekommen machte ich kehrt und versuchte, soviel Strecke zwischen diese Menschen und mich zu bringen, wie nur möglich. Niemand hielt mich auf oder feuerte. Erst nach zwanzig Minuten fand ich ein Mitglied meiner Einheit. Er teilte mir mit dass dieser Planet für uns verloren war.
Schweigend nahm ich das zur Kenntnis. Ich war zu verwirrt, um etwas zu erwidern und folgte dem anderen schließlich zurück zu den Shuttles, die uns kurz darauf in Sicherheit brachten. Man beklagte den Verlust und ich bekam furchtbaren Ärger wegen der Befehlsverweigerung. Doch ich konnte immer nur an den Jungen denken und an das, was ich gewonnen hatte.
Autor : Kathrin Hallenbach
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Die Charaktere
und Situationen der Serie "Space: Above & Beyond" wurden von Glen
Morgan und James Wong, Fox Broadcasting und Hard Eight Productions kreiert und
basieren auf ihren Ideen. Alle Handlungen in dieser Geschichte sind frei
erfunden und nur die Charaktere stimmen mit "Space: Above & Beyond"
von Glen Morgan und James Wong überein.
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